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Samstag, 15. Januar 2022

Minidecki-Nähen

Nähmaschine mit Decke

Heute fand trotz angespannter Coronalage ein Treffen zum Minideckinähen statt. Zusammen nähten wir 6 Frauen kleine Decken für Neugeborene.

Vor Weihnachten hatte ich bereits die beiden Decken, die auf den nächsten Fotos zu sehen sind genäht und konnte sie heute zum Treffen abgeben.

Minidecki mit Comichunden

Minidecki in grün

Heute nähte ich eine schlichte Decke mit einem Teile der uns an Afrika denken ließ.

Minidecki weiß/grün, Afrika

Aus einem Kopfkissen entstanden zwei Snoopydecken. Eine seht Ihr auf dem nächsten Foto.

Minidecki Snoopy

Hier liegt eine Decke die gleich eingerollt wird.

Midecki bunt, gefaltet

Und hier sind sie zum Abtransport bereit gepackt.

Tasche mit gerollten Decken

Ich habe mich sehr gefreut, dass das Treffen stattgefunden hat. Wir sind alle geimpft und wahrscheinlich auch geboostert. Es muss sich doch gelohnt haben, dass wir es gemacht haben.

Im Moment ist es recht ruhig auf meinem Blog. In der Woche ist viel los und ich verpasse den einen oder andernen Termin, an dem ich an Challenges teilnehmen könnte. Und auch sonst habe ich oft nicht viel zu zeigen. Ich lese sehr gerne Eure Beiträge, auch wenn ich mich mit Kommentaren oft zurückhalte. Ich freue mich über Eure Kommentare. Manchmal weiß ich nicht, von welchem Blog Ihr kommt, sonst würde ich Euch auch etwas schreiben.

Da ja noch so grade Samstag ist, verlinke ich den Beitrag beim Samstagsplausch und gucke, was Ihr so in der letzten Woche oder auch heute gemacht habt.








Samstag, 8. Januar 2022

Neustart

 Die erste Woche des neuen Jahres ist um, verspätet wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr.


Gefreut habe ich mich darüber, dass wir uns Mittwoch zum Nähen getroffen haben. Ich habe allerdings nur Hexagone geheftet. Ich finde das zählt auch, denn es muss ja auch sein.


Gestrickt habe ich an meinem Zweig. Im alten Jahr bin ich bis zum weißen Muster gekommen.

Gestrickt an der Maschine habe ich das Rückenteil für einen Strickmantel. Es ist ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, denn die Wolle liegt hier schon seit Oktober und in diesem Moment sollte ich an der Maschine sitzen und nicht am Rechner.


Gelesen habe ich Abschied von Sidonie von Erich Hackl. Es geht um ein Ehepaar in Österreich, dass 1934 ein Zigeunerbaby aufnimmt.

Gelesen habe ich, dass wenn man 15 min. pro Tag doodled/kritzelt man schon nach 2 Wochen einen Erfolg beim Quilten merkt. Jeden Tag schaffe ich das nicht, aber ab und zu mal Muster zeichnen, das macht doch sogar Spaß. 

Nun hüpfe ich mit diesem Beitrag zum Samstagsplausch. Habt ein schönes Wochenende.


Freitag, 31. Dezember 2021

Feuerwerk



Mein Jahresprojekt habe ich im Dezember beenden können. Das Ergebnis ist anders geworden als erhofft und im Gegensatz zum Ractime bin ich mit meinem Feuerwerk nicht so richtig zufrieden. 


Es fing damit an, dass ich beim Zuschnitt feststellte, dass der Hintergrundstoff nicht reicht. Da ich ihn von einer Reise mitgebracht hatte und in keinem online Shop finden konnte, war bald klar, dass ich keinen Stoff nachkaufen konnte. Eine Freundin half mir mit einem passenden Grauton aus. 

Das nächste Problem trat ein, als ich die Blöcke zusammennähen wollte. Wieder überlegte ich, welchen Stoff ich für die Zwischenstreifen nehmen sollte. Die Streifen schnitt ich nach den Angaben in der Anleitung zu. Dann stellte ich fest, dass meine Blöcke ca. 1 cm größer waren. Wieder hatte ich keinen Stoff, um diesen Fehler gut zu machen. Kurzerhand nähte ich nun die Blöcke ohne die Zwischenteile aneinander. 

Jetzt folgte das Quilten. Ich habe eine Vliesdecke genutzt. Beim Quilte hat sich die Decke in den Rundungen zusammengezogen, was mir nicht sehr gut gefällt. 




Vielen Dank an die Zitronenfalterin für die Organisation des Jahresprojektes. Gerne mache ich auch wieder im nächsten Jahr mit.

Als Jahresprojekt 2022 plane ich einen Quilt aus kleinen Quadraten, angelehnt an eine Anleitung mit dem Namen „Rosige Zeiten“ (von Sarah Fielke). Im Februar zeige ich Euch einen Teil der Stoffe, die ich dafür nutzen werde.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch. Kommt gut ins neue Jahr.


 

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Ufoabbau, Jahresabschluss

Ufoabbau Bingokarte

In den letzten Tagen habe ich mir meine Bingokarte, die ich Anfang des Jahres erstellt hatte herausgesucht und stellte fest, dass ich doch mehr an Ufos gearbeitet habe, als ich es im letzten Monat dachte.

Projekte, die bearbeitet habe aber nicht beendet sind, habe ich mit einem grünen Punkt versehen. Projekte, die ich abgeschlossen habe, haben einen grünen Haken bekommen.

Kalenderblätter: hier sind zwei Blöcke hinzugekommen.
Häuserquilt: hier sind ein paar Blöcke im Februar entstanden.
Scrapquilt: diesen Quilt habe ich im Dezember fertiggestellt.
Gilde-Mystery 2020: Diesen habe ich im Juni fertiggestellt.
Flowergarden: an diesem Stichel ich noch eine weile.
Ufos, weil lange geplant und Stoff bereits zurechtgelegt:
Quilt aus dem Buch: mein Jahresprojekt, werde ich am 31.12.2021 zeigen
Shirts: eines habe ich genäht, das andere nicht.
Hose: diese habe ich im Mai genäht.

Vielen Dank an Valomea für das Hosten des Ufoabbaus in diesem Jahr. Wie ich gelesen habe geht es auch im nächsten Jahr weiter und ich bin wieder gerne mit dabei. Hoffentlich auch wieder etwas regelmäßiger.

Scrapquilt, einige Eindrücke

Begonnen habe ich den Quilt Ende 2019. Später lag er längere Zeit unangerührt bis ich ihn nun beendet habe. Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich ihn mit auf die Ufo-Liste gesetzt hatte, deshalb habe ich nicht so viel über die Arbeit berichtet, und dachte, dass ich in diesem Jahr nur an neuen Projekten gearbeitet hätte. Aber hier ist er: Der Ractime (nach einer Anleitung von Sarah Fielke).
Größe ca. 150x240 cm

Unfertiger Quilt


Annähen des Bindings


Quilting
 

Der fertige Quilt

Quilt auf der Wiese



Quilt mit Eli und Ameise

Beim Quilting war ich mir erst nicht sicher, ob ich das richtige Muster gewählt hatte, aber jetzt gefällt es mir richtig gut. Eli und Ameise sind rundum glücklich mit diesen Quilt. 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Das war 2021

Noch wenige Tage, dann ist das Jahr zuende. Zeit um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. In einem vorherigen Post hatte ich (ganz mysteriös) geschrieben, dass sich mein Leben verändert hat. Im Grunde kommen diese Veränderungen schleichend und ja im Grunde waren es gute Veränderungen, denn das reale Leben hatte im Sommer wieder fahrt aufgenommen. Negativ war, dass im Sommer klar wurde, dass unsere häuslichen Veränderungen in diesem Jahr nicht mehr umzusetzen sind. Nun hoffe ich, dass es in diesem Punkt im nächsten Jahr positiver vorangeht.

Wenn ich so durch meine Projekte stöbere, muss ich voll Erstaunen sagen, dass ich einige davon nicht in diesem Jahr erwartet hätte. Aber sie sind aus diesem Jahr. So zum Beispiel meine selbst genähte Jeans. Im Frühjahr nähte ich mir eine Jeans und habe nun endlich einen Hosenschnitt, der mir gefällt. Zwei Oberteile kamen in meinem Kleiderschrank auch dazu.

Jeans
Shirt
Begonnen hatte ich das Jahr im „Kartenwahn“. 100 Karten wollte ich herstellen. Jeden Tag eine, dies hatte ich bereits 2020 begonnen. Als ich 100 Karten hatte, war ich traurig und habe weiter gemacht. Der Kartenrausch ebbte nach ungefähr 130 Karten ab.
Karten in gelbKarten
Kartenset

Im Januar startete auch das Große Jahr der Miniaturen und beim Mittwochsmix und ArtJournaling war ich recht aktiv dabei: Drucken, Malen, Oberflächengestaltung. Die vielen Experimente machten so richtig Spaß. Das Jahr der Miniaturen habe ich Mitte Oktober abgebrochen und auch den Mittwochsmix und das ArtJourneling verfolge ich im Moment nicht mehr.
 
Aus dem Wunsch das Fotografieren zu vertiefen wurde nicht viel. In zwei Projekten nahm ich ein paar mal teil, doch sie packten mich nicht so, wie ich es erhofft hatte. Die Themen waren zu kurzfristig bekannt gegeben und die Kommentare nicht motivierend.

Weg
Blumenzusammenstellung

Im Juli wurde ich zur zweiten Vorsitzenden des Patchwork-Treff Berlin-Brandenburg gewählt. Ich glaube dies war der Auslöser, dass ich meine klassischen Patchwork-Projekte wieder mehr in den Fokus rückte. Wir konnten uns wieder real treffen. Einige Zeit geht seitdem in die Planung von Projekten.
 
Ein Patchwork-Jahresprojekt hatte ich im Januar begonnen. Leider merkte ich beim Zuschnitt, dass der Stoff nicht reichen würde. Dies führte dazu, dass erst einmal alles in der Ecke landete. Sehr verspätet begann ich an meinem Jahresprojekt weiterzuarbeiten (September) und konnte es letzte Woche beenden. Ehrlich gesagt, es ist nicht so geworden, wie geplant und so sehr zufrieden bin ich damit auch nicht. Es passt einfach zu diesem Jahr. (Hierzu plane ich einen gesonderten Post am 31.12.2021)

Zuschnitt

Quilt am Wasser


Quilt mit Eli und Ameise

 
Sehr glücklich bin ich über meinen Scrapquilt, den ich nach der Anleitung „Ragtime“ von Sarah Fielke genäht habe. Dies ist mein Nicht-Coronaquilt, weil ich ihn vor Corona angefangen hatte und dann hauptsächlich daran arbeitete wenn die Zahlen unten waren. (Hierzu plane ich einen gesonderten Post am 30.12.2021)

Scrapquilt

 
Und was macht das Stricken? Gestrickt habe ich in diesem Jahr so wenig wie seit 2014 nicht mehr. Und das, obwohl ich in diesem Jahr noch einmal Zuwachs bei meinen Strickmaschinen bekommen habe. Es gab aber auch Schwierigkeiten mit der „Standardmaschine“. Sie wollte nicht so wie ich und ich konnte den Grund nicht erkennen. Danach gab es erst einmal eine Strickmaschinenpause.

Blumensocken

Sommershirt


 
Sportlich lief nicht viel. Neben Fahrten im Sommer mit dem Rad, einmal in der Woche ins Büro, habe ich mich nicht viel bewegt.
 
Was führt dazu, dass man sich zu einer bestimmten Richtung in seiner Freizeit nicht mehr motivieren kann? Ist es die Zeit, die fehlt, um alles zu verfolgen? Warum kann ich mich mal für das eine, mal für das andere begeistern? Sind es die Anstöße von außen? Lange dachte ich, dass mir die realen Treffen eigentlich nicht so wichtig sind, solange man sich online austauschen kann. Sie waren mir in der Vergangenheit auch schon mal zu viel. Doch ich glaube da habe ich mich geirrt. Ich war sehr enttäuscht, als im Dezember unser Vereinstreffen ausfiel. Auch wenn man es im Moment nicht direkt merkt beflügeln einen die Ideen unterbewusst und auf lange Sicht. Ich hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr wieder vor Ort treffen können.
 
Im nächsten Jahr stehen ein oder vielleicht auch zwei Umzüge an. Das macht es schwer neue Pläne aufzustellen. Aber ohne neue Ideen und Pläne kann ich nicht. Ganz oben steht ein Quilt aus kleinen Quadraten angelehnt an eine Anleitung mit dem Namen „Rosige Zeiten“ (von Sarah Fielke), dann mein Würfelquilt (Zufallsquilt), neulich habe ich einen Quilt Sew Along entdeckt, bei dem es mir auch in den Fingern juckt. Hach und wer weiß, was ich in den nächsten Tagen noch entdecken werde.