Direkt zum Hauptbereich

Was kann es schlimmeres geben?



Was kann es schlimmeres geben, als dass einem die Nähmaschine am Wochenende den Geist aufgibt?
Gestern Abend setzte ich mich voller Vorfreude an meine Nähmaschine.... doch nach einigen Stichen riss der Oberfaden. Ok, das kann schon mal vorkommen. Deshalb habe ich mir dabei nichts gedacht. Den Faden wieder eingefädelt, versuchte ich weiter zu nähen... Doch nach ein paar Stichen das gleiche Drama noch einmal. Während einer AMC vier mal! Mein schöner Rand :-( Er sah jetzt gar nicht gut aus. Nicht nur, dass ständig der Faden riss, nein - manche Stiche blieben einfach aus. Gar nicht schön!
Wie ich so bin, habe ich heute Mittag, frohen Mutes die Nähmaschine auseinander gebaut. Es ist noch eine recht alte, deshalb ist das gar nicht so kompliziert. Ich hab sie gereinigt und etwas geölt. So dachte ich mir: Jetzt kann das Wochenende beginnen!
Aber nein.... jetzt ging gar nichts mehr. Sie näht einfach nicht mehr. Ein Inchie habe ich dann doch noch hinbekommen. Dann wollte sie einfach nicht mehr.
Und nun sitze ich hier vor meinem Computer und schreibe, da ich ja nicht nähen kann.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch mit der Hand etwas machen könnte... das habe ich bereits gemacht. Aber so richtig Spaß macht das im Moment nicht.
Montag muss ich also erst einmal zum Nähmaschinen-Service. Eine neue ist mir wahrscheinlich dann doch zu teuer, denn eigentlich war ich mit dieser ganz zufrieden. Wenn ich mir eine neue kaufen würde, dann schon eine, mit der man auch Sticken kann und da hab ich gesehen, kommt man nicht mit 100 - 200 Euro aus. Also erstmal abwarten was der Service sagt.

Kommentare

  1. Das wäre die schlimmste aller Katastrophen.
    Will ich gar nicht drandendenken.
    Trotzdem einen schönen Sonntag,
    Helga

    AntwortenLöschen
  2. Oh, hoffentlich geht die Sache gut aus, ich drück dir die Daumen !!!
    Liebe Grüße, Jutta

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Patchworktage 2025

Diese Post enthält Werbung durch Namensnennungen. In den letzten Tagen fanden die Patchworktage 2025 der deutschen Gilde in Goslar statt. Es waren wieder sehr schöne Ausstellungen anzusehen. In diesem Jahr habe ich an verschiedenen Ausschreibungen teilgenommen. An der Kasse entdeckte ich meine AMC (10x15cm), die ich der Gilde mit Geburtstagsgrüßen zugesendet hatte. Der nächste Quilt, wurde für die Ausschreibung "Von Moers nach Goslar" angefertigt. Da beide Städte in der Vergangenheit mit dem Bergbau in Verbindung standen, sollte der Quilt silber und schwarz sein. Der Quilt sollte eine Geschichte erzählen oder nur die Kontraste darstellen. Ich habe mich für die Kontraste entschieden. Der Bergbau war die Hoffnung der Städte und Sterne stehen auch für die Hoffnung. So entstand der zuvor gezeigte kleine Quilt (15x30 cm)  Die Gilde feiert in diesem Jahr 40. und somit rubinroten Geburtstag. Alle Quilts dieser Ausschreibung enthalten Soffe aus einem Stoffbrief und zusätzlich nur rot...

Minideckis und mehr

  Nach einem Monat der Stille melde ich mich mit einer kleinen textilen Schale und vielen anderen Nähtemen. Es ist ja nicht so, dass ich nicht genäht hätte, aber zum Teil habe ich vergessen, die Dinge zu fotografiernen und manchmal fehlte einfach die Zeit zwischen vielen anderen Dingen des realen Lebens. Genäht habe ich in der letzten Woche einen japanischen Wendebeutel. In der vorletzten Woche nähte ich eine Mühlentasche. Allerdings nicht aus Quadraten, sondern aus Streifen. Die Streifen sind 15x60 cm groß. Die Größe ergab sich aus der Breite und Länge des Patchworklineals. Heute haben wir uns wieder zum Babydecken-Nähen getroffen. Bevor es losging, wurden erst einmal die Decken bewundert, die einige von uns im letzten Monat zu Hause genäht haben. Es war ein ganzer Stapel. Jede einzelne Decke ein richtig schönes Unikat.  Die Decke auf dem nächsten Bild ist von mir.  Nach dem "Show&Tell" ging es an die Arbeit. Weitere Decken sind fertig geworden. Auf dem folgenden Bil...

Textile Schalen

Werbung ohne Vorteilsnahme. Vor ein paar Wochen bin ich auf eine textile Schale aufmerksam gemacht worden. Da wir im Patchwork-Treff Berlin-Brandenburg in diesem Monat das Thema April, April... und Ostern als Thema hatten, wurde vorgeschlagen, diese Schale gemeinsam zu nähen. Zur Vorbereitung habe ich zwei dieser Schalen genäht. Die Filzblüten sind ungefähr so groß wie ein 2 Eurostück. Die erste Schale habe ich mit der Maschine genäht. Auf zweilagen festen Baumwollstoff habe ich Leinenreste erst gesteckt und dann mit der Maschine aufgenäht. Anschließend habe ich sie verziert. Da mir die Kante zu fransig war, habe ich ein Binding angenäht. Die zweite Schale ist richtig klein. Der Durchmesser des Kreises sind 10 cm. Für diese Schale habe ich kleine Stoffreste genutzt. Diese habe ich mit der Hand aufgenäht. Im Grunde ist es die Kawandii-Technik. Um die Schale zu verzieren habe ich noch diese kleine Krone aufgenäht. Ich könnte mir diese Schale gut mit ein paar Schokoladen-Ostereiern vorst...